Light Pink Pointer

♥ Herzlich Willkommen!

Totenköpfe und Schleifchen, Nieten und Glitzersteinchen, Zombies und Kätzchen, schwarz und rosa: eben düster und kitschig...willkommen in meiner Welt! Hier findet sich alles von Outfitposts und der letzten Shoppingausbeute, über Rezepte und Reviews bis hin zum alltäglichen Gemecker über Gott und die Welt. Das Ganze gekonnt gewürzt mit einer kleinen Portion Humor, jeder Menge purer Ironie und etwas Seelenstriptease zwischendurch - denn ich bin mehr als nur eine hübsch gekleidete Hülle.
Und ich hab jede Menge zu erzählen!

noneArina xoxo

Sonntag, 20. November 2016

 photo rose1_zpsd9c28712.gif Warum das Bloggen mir immer weniger Spaß macht

Ich sage es nur ungern, aber eigentlich ist dieser Blog hier tot. Ziemlich tot sogar.
Dies ist nun der vierte Anlauf diesen Post überhaupt zu verfassen.
Doch warum überhaupt?
Warum starte ich immer wieder verzweifelte Reanimierungsversuche um diesem Blog doch wieder etwas Leben einzuhauchen?
- Weil das Bloggen mir fehlt. Ziemlich sogar.
Fakt ist, dass ich immer weniger Zeit habe Posts zu verfassen, aber solche Phasen hatte ich schon immer...und trotzdem hat es jahrelang geklappt, egal ob ich gerade in Prüfungsphasen steckte oder Abends müde von der Arbeit kam. Irgendwie fand ich IMMER Zeit zum Bloggen.

Was ist also dann das Problem? Warum jetzt nicht mehr?
Nun, wenn ich wollte, hätte ich die Zeit. So, wie ich sie mir auch jetzt nehme.
Aber auch wenn das Bloggen selbst mir fehlt, eines ist leider auch Fakt:
Es macht mir immer weniger Spaß. 
Ich brauchte etwas um wirklich zu realisieren, was sich geändert hat und was mich stört, aber inzwischen bin ich zu der Erkenntnis gekommen, dass ich Bloggen, so wie es heute ist, nicht mehr mag.

Klingt seltsam, aber ich mag es mal genauer erklären:
Angefangen zu bloggen habe ich Ende 2005, damals noch auf Myblog und mehr für mich selbst und meine Freunde, als für ein wirkliches Publikum.
2009 zog mein Blog um, bekam endlich einen gescheiten Name und ich erhielt langsam aber sicher eine tolle Leserschaft - und damit meine ich wirklich TOLLE Leser.
Denn das muss auch mal erwähnt werden: Jahrelang bloggte ich fleißig und hatte stets treue Leser, die meinen Kram aufmerksam gelesen haben und gelobt und kritisiert und bewertet und gemeckert haben, je nach Thema. Ich bekam Ratschläge von euch und nützliche Tipps, habe zu einigen einen wirklich tollen Draht gehabt, teilweise sogar im Reallife getroffen oder Geschenke erhalten. Ich wart klasse!

Viele Leser hatten selber Blogs und mir kam damals alles vor wie eine kleine, süße Blogger-Familie: Jeder kannte irgendwie jeden und man hat seine Blogs gegenseitig gelesen und dies vor allem gern und aufmerksam. Kommentare schreiben stand stets auf der Tagesordnung. Und zwar Kommentare mit Hand und Fuß. Sinnvolles mit Verstand.

Ja, Bloggen war toll damals.

Aber was hat sich geändert?
Nun, irgendwie...alles. Zumindest fühlt es sich so an.
Als ich angefangen habe zu bloggen, waren Blogs in Deutschland noch eher "selten". Wenn man jemandem gesagt hat: "Ich blogge", kam es tatsächlich vor, dass man schräg angeschaut wurde und erklären musste, was man denn da macht.
Heute hat jeder zweite einen Blog, über alles und jedes Thema, über Wichtiges und Unwichtiges.
Aber ist das nicht eigentlich gut?
Ja und nein.
Mehr Blogs, heißt mehr Auswahl an Bloggern, die man vielleicht interessant findet und über die man mehr lesen mag.
Mehr Blogs, heißt aber auch viiiel viel Quantität und Blabla.
Es gibt so viel, was mich mittlerweile an der Blogophäre stört. So verdammt viel.

Blogs sprießen wie Pilze aus dem Boden und vor allen was Beautyblogs betrifft, sind sie nahezu eine Plage geworden. Es gehört einfach zum guten Ton einen zu haben. Jeder, der im Monat mehr als 3 Kosmetikteile aus der Drogerie kauft, braucht einen Beautyblog mit tausend Swatches von der selben Lidschattenpalette.
Ich habe das Gefühl es wird weniger auf Qualität von Fotos und Texten geachtet, sondern einfach etwas rausgehauen, Hauptsache man hat was Neues geschrieben.
Ich bin in mehreren Bloggerverteilern von Kosmetikfirmen und wenn per Newsletter neue Limited Editions angekündigt werden, sieht man daraufhin in der folgenden Woche auf jedem und absolut jedem Beautyblog den selben Mist. Die selben Pressemappenfotos, die selben Pressetexte. Mehr nicht. Kaum einer macht sich sogar die Mühe einen Kommentar mit einem ersten Eindruck zu schreiben und eventuell zu sagen, auf was man sich aus dieser LE freut und weshalb.
Nein, der Leserschaft werden lieblos Nachrichten vorgeworfen.
"Hier habt ihr, ich habe meine Aufgabe erfüllt!".
So in der Art zumindest.

Dies ist aber kein Meckerpost gegen Beautyblogs - das kann man auf alle möglichen Themen übertragen. Man sieht überall nur noch das selbe. Vor allem LISTEN!
Eigentlich müsste dieser Post heißen "100 Gründe, warum mir das Bloggen keinen Spaß mehr macht", gefolgt von einer lieblosen Liste, die aussieht wie ein 0815 Buzzfeed-Post. Damit wäre ich voll up-to-date.

Ich kann mich einfach mit dem ganzen Hype der um Blogs gemacht wird, nicht mehr identifizieren.
Ich lese SO oft Sachen wie: "Ich möchte einen Blog starten, um kostenlose Produkte zu erhalten. Wie werde ich schnell bekannt und erhalte viel Reichweite?".
Nein. Nein, einfach nein.
So sollte das nicht laufen...oder?
Sollte man nicht anfangen zu bloggen, weil man Spaß daran hat?
Weil man darin aufblüht und seine Meinungen in die Welt hinaus tragen mag? Weil man seine Hobbies mit seiner Leserschaft teilen mag? Weil man angeregte Diskussionen in den Kommentaren führen möchte?
Weil man etwas GEBEN mag und nicht nur NEHMEN?
Gut, vielleicht höre ich mich kitschig an oder habe eine romantisierte Sicht auf die Dinge...aber DAS war für mich mal der Grundgedanke hinterm Blogging. Der "Spirit" der einen Antrieb und der dafür verantwortlich war, dass man gerne Zeit und Lust investierte in seine eigene kleine Welt aus Worten und Bildern.

Ich habe das Gefühl genau das wird immer weniger. Ich habe das Wort bereits mehrmals genutzt, aber ich finde das Bloggen heute größtenteils wirklich einfach lieblos.
30 Bilder vom selben Outfit + 0815 Text. Wenn überhaupt mit viel Text.
Die selben öden Blogparaden, die man mitmacht weil...ja, weil "macht man halt so".
Ich spüre immer weniger Leidenschaft in den Posts vieler Blogs.
Stattdessen überwiegen Langeweile und Beliebigkeit. Immer weniger erkenne ich Charme und Charakter hinter den geschriebenen Worten. Alles wirkt austauschbar.

Immer mehr überwiegt etwas anderes extrem: Professionalität.
Alles, aber auch wirklich alles ist darauf ausgelegt möglichst viele Leser zu ergattern und wenn möglich Gewinn zu machen, auf welche Art auch immer. Reichweite ist alles.
Was, dein Blog ist nicht SEO optimiert? Na, dann lohnt sich das Bloggen ja gar nicht.
Dein Instagram-Feed hat kein ersichtliches Thema? Urgh, wie langweilig.
Du hälst deine FB Like-Seite deines Blogs nicht immer up-to-date? Wie unprofessionell!
Oh, du hast um Mitternacht den Post online gestellt? Nein, so geht das nicht, da ist doch keiner wach um es sofort zu lesen!
Und so weiter.

Ich habe wenig Lust zu überwachen, wann die meisten Leute online sind und wann wohl mehr Leute mitbekommen, dass ich etwas geschrieben habe. Ich mag dann posten, wenn ich es möchte. Und wenn es jemand liest, ist es halt so - wenn nicht, dann halt nicht. Oder vielleicht erst Tage später, ist doch auch okay!

Ich habe keine Lust meine Social Media Kanäle regelmäßig zu updaten mit dem neusten Kram und zig Verweisen, was es denn jetzt wieder Neues auf meinem Blog gibt.
Und noch weniger möchte ich erst tausend Fotos perfekt positioniert zusammenstellen, damit auch ja ein farbliches und gestalterisches Konzept dahinter steckt, statt einfach spontan etwas zu posten.

Alles ist bis ins kleinste Detail durchdacht. Und das nervt mich.
Mir ist bewusst, dass viele Blogger ihr Hobby zum Beruf gemacht haben und dass es anstrengend ist, in dieser Menge oben auf mit zuschwimmen und erfolgreich zu bleiben.
Aber was ist mit den kleineren Blogs, ähnlich wie meinem? Die nicht nur darauf aus sind, alles und wirklich alles für ein wenig "Internetfame" zu geben?
Wo sind die Leute mit Charakter? Die hübschen Fassaden mit interessanten Geschichten?
Mit Meinungen, die vielleicht nicht der Mehrheit entsprechen und die trotzdem ausgesprochen werden? Wo sind die Leute, mit kritischen Texten? Wo sind die Leute, die einfach mal schreiben was sie am Wochenende mit ihren Freunden unternommen haben? Oder was sie hobbymäßig gemacht haben?

Sowas will anscheinend kaum noch wer lesen.
Ich lese mehr Blogs mit Tipps und Tricks, wie man erfolgreich wird und mehr Leser bekommt, mehr Kooperationsanfragen, mehr Aufmerksamkeit, mehr Reichweite erlangt, mehr Geld verdient.
Und immer weniger authentische Menschen dahinter.

Die meisten Blogs, welche ich selber gern gelesen habe, sind inzwischen entweder komplett inaktiv, gelöscht, oder haben sich der homogenen Masse an 0815-Postings angepasst.
Nur wenige sind sich selbst treu geblieben und bloggen weiterhin aufgrund von Spaß an der Sache selbst.

Aber nicht nur die Blogger selbst haben sich geändert - viele Firmen, welche Kooperationen anbieten, sind auch nicht besser. Trotz meiner minimalen Aktivität hier, erhalte ich noch verhältnismäßig häufig Anfragen für Kooperationen.
Und was da einem teilweise vorgeschlagen wird, ist der Wahnsinn:
"Hier, schreibe mal bitte einen Text mit 600 Wörtern, 10 Links, bitte alle auf Do-follow und markiere den Post bloß nicht als gesponsert. Wir bieten dir für deine Leistung 10€".
What? No!
Solche Anfragen erhalten gleichermaßen die kleinen, wie die großen Blogger und es ist eine Dreistigkeit.
Ich mag Reviews. Ich lese sie gerne und habe in der Vergangenheit auch immer gern welche verfasst.
Auch kleine Blogs brauchen sich nicht unter ihrem Wert verkaufen und man muss nicht jede Kooperationsanfragen annehmen.
Aber sagt das mal denen, die nur mit dem Bloggen angefangen haben, um solche Vorteile zu erhalten. Und dann liest man halt lieblose, vorgefertigte Texte, mit erkauften Meinungen und ohne Authentizität.

Vieles hat sich geändert und ich komme da einfach nicht hinterher, beziehungsweise ich will es auch gar nicht. Ich will nicht den selben belanglosen Kram wie alle von mir geben. Ich will mich nicht stundenlang in SEO-optimierungen einlesen, um nachher mehr Leser zu erhalten. Ich habe keine Lust auf Clickbait-Überschriften, nur damit bloß jemand meinen Link anklickt.
Ich möchte weiterhin authentisch sein. Schreiben was ICH denke, was mich bewegt, was ich mag.Was in mir vor sich geht und was mich interessiert.
Und entweder folgt ihr mir, oder eben nicht. Das ist okay.
Blogging ist kein Wettbewerb.

Dieses ständige Profilieren durch die Anzahl seiner (erkauften) Follower, der Druck immer das Neuste vom Neusten posten zu müssen, auf jeden Zug mit aufspringen...das will ich nicht.
Ich habe lieber eine ganz kleine Hand voll Lesern, die den Kram wirklich liest, den ich von mir gebe.
Lieber habe ich 10 hochwertige Kommentare, statt 100, von denen die Mehrzahl ungefähr so verfasst ist: "Toller Blog. Besuch doch mal meinen unter www.blablablalangweiligerkram.de und mach bei meinem Gewinnspiel mit!".
So much nope.

Ich könnte stundenlang darüber philosophieren, was mich nervt. Dass ich gut meckern kann, wissen treue Leser ja bereits, aber das musste einfach mal raus.

Ich vermisse das Bloggen - so sehr. Aber so, wie es damals war.
Letztens schrieb eine Leserin auf Twitter, dass sie meine Posts vermisst, im Spätsommer sprach mich eine einstige Leserin auf einem Mittelaltermarkt an und sagte sie hat meine Posts immer gern gelesen, als ich noch aktiv war.
Das hat mich irgendwie getroffen...dass nach so langer Zeit von Inaktivität noch Leute da sind, die sagen sie mochten meinen Kram. Die sogar so weit gehen zu sagen, sie vermissen meine Posts.

Ich möcht gern wieder dahin zurück - Spaß haben am Bloggen und euch etwas geben, was euch im Idealfall zusagt, hilft, zum Nachdenken animiert, kurzweilig unterhält oder sonst auf irgendeine Art und Weise etwas gibt.
Vielleicht sollte ich meinem Blog endlich ein neues Gesicht verpassen. Ein Design, mit dem ich mich identifizieren kann. Alles aktualisieren was veraltet ist, Sachen raus schmeißen, wenn nötig.
Und einfach weiter machen - egal ob nur für mich selbst oder eine (wieder) wachsende Leserschaft.
Vielleicht sollte ich es aber auch hierbei belassen und akzeptieren, dass mir die aktuelle Blogospähre nicht mehr zusagt und ich nicht mehr dazu gehöre.
Andererseits...seit wann interessiert es mich, ob ich irgendwo "dazu gehöre"?

Ich lasse das hier mal als Open-End stehen.
Keine leeren Versprechen, kein Gelaber.
Aber vielleicht etwas Hoffnung auf Änderung - in jeglicher Hinsicht.

Falls ihr wirklich bis hierhin gelesen habt und euch nicht von der Wall-of-Text habt abschrecken lasse, weil keine tausend bunten Bildchen drin sind, bedanke ich mich.
Bis hoffentlich bald wieder

Montag, 27. Juni 2016

 photo rose1_zpsd9c28712.gif Düsterkitsch-Style Lookbook #1

Guten Morgen meine Lieben! ^_^ ♥

Ich habe das eine oder andere zu erzählen, aber das muss noch ein paar Tage warten.
Stattdessen versuche ich mal ein paar meiner Outfits zu posten, die sich angehäuft haben.
Stilmäßig mal wieder "bunt" gemischt :'D
Manchmal denke ich mir, dass es einfacher wäre, würde ich mich nur auf einen oder maximal zwei Stilrichtungen festlegen...aber das geht einfach nicht. Dabei würde es oft viel Zeit, Nerven und vor allem GELD sparen.
Genau genommen möchte ich es aber gar nicht. Ich mag mich in Lolita, genau so wie in Gyaru oder im Fifties Style oder schlichtweg ganz casual in Rock und T-Shirt oder, oder, oder.
"DüsterKitsch" trifft hier als Bezeichnung für "meinen" Stil glaube ich wirklich den Nagel auf den Kopf, haha :D

In welchem Stil seht ihr mich eigentlich am liebsten? Was mögt ihr so gar nicht?
Gibts irgendeinen Stil wo ihr sagen würdet, dass er mir eigentlich nicht sonderlich steht?

♥ Erdbeermädchen ♥
♥ Kleid, Tasche, Wristcuffs - Bodyline ♥ Schuhe - Deichmann ♥ 

Fun fact: Meine Beine sind nicht nackt, ich trage eine weiße Strumpfhose. Hätte ich aber von der Optik her auch weg lassen können, bei meiner Kellerbräune sind meine Beine so oder so nahezu Schneeweiß ^_^"

Montag, 9. Mai 2016

 photo rose1_zpsd9c28712.gif Dies ist eine kurze Werbe...äh...Lernunterbrechung!

Mein Freund erinnert mich regelmäßig daran, dass ich beim Lernen auch mal Pausen einlegen muss. Meine Pause wird also dieser kurze Blogpost sein. Erwartet nur nichts mit viel Gehalt :'D

Wer mir auf Twitter folgt, wird mein Gemecker bereits mitbekommen haben:
Morgen beginnen meine Prüfungen. Diese Woche sind die schriftlichen Prüfungen dran, Ende des Monats kommt die praktische Prüfung.

Vor ein paar Tagen habe ich alle meine Unterlagen aus 3 Jahren Ausbildung sortiert. Heraus kam ein riesiger Stapel Altpapier und doch noch vieles, was ich für die Prüfungen können muss.


Ich mag ehrlich sein, mir raucht der Kopf.
Seit Tagen befasse ich mich nur mit dem Thema für die morgige Prüfung (Medientechnik/Mediendesign) und für die anderen beiden Fächer habe ich noch kaum was angeschaut. Gnah!

Am Wochenende machte mein Freund dieses stylische Bild von mir:


Nein, es ist nicht gestellt - ich schlafe tatsächlich.
Klischeehaft mit Stift in der Hand und Instantramen im Bild, haha :'D
Und ja, ich lerne immer auf dem Boden, ebenso wie ich meine Hausaufgaben in 99% der Fälle auf dem Boden sitzend mache. Irgendwie mag ich das lieber so.

Ich hab das Gefühl diese Pause war jetzt lang genug und ich werde mich wieder dem Prüfungskram widmen.
Ab morgen gehts los, drückt mir doch bitte die Daumen! ^__^ ♥